Die meisten Menschen, die das Wort Gold hören, denken noch immer an die zahlreichen Schlagzeilen während des Höhepunkts der Eurokrise, die darüber berichteten, wie der Goldpreis von Rekord zu Rekord wanderte.

Dass dies dem Gefühl geschuldet war, mit dem Edelmetall eine sichere Anlage tätigen zu können und gar nicht so sehr eine Rendite erwirtschaften zu wollen, ging an den meisten Menschen vorbei.

Gleiches gilt für den Umstand, dass der Goldpreis inzwischen deutlich zurückgegangen ist. Dies ist aber eher gut, denn heute kann man tatsächlich eine lukrative Gewinnspanne mit dem Edelmetall erreichen.

Wie kann mit Gold eine Rendite erreichen?

Rendite Gold

Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Erstens: Der Ankauf von physischem Gold in Form von z.B. Barren oder Münzen
  • Zweitens: Die Anlage in Wertpapiere aller Art von z.B. Fonds, die das Edelmetall kaufen oder die in Goldminen kaufen

Ein wichtiger Tipp: Die erste Variante ist für Renditejäger ungeeignet und nur für die Personen empfehlenswert, die tatsächlich eine möglichst große Sicherheit suchen.

Man benötigt nämlich noch einen Aufenthaltsort für das physische Gold. Der Tresor oder beispielsweise das Bankschließfach verursacht jedoch Kosten und hemmt die Gewinnspanne nachhaltig.

Meistens fressen die Aufwendungen diese sogar komplett auf, wenn der Goldpreis nicht gerade explodiert.

Welche Rendite kann man mit Gold erreichen?

Wer in Wertpapiere investiert, die mit dem Edelmetall zusammenhängen, braucht vor allem eins: Geduld.

Da das Edelmetall einen sehr hohen Sachwert hat, bewegen sich die Kurse sehr viel langsamer als beispielsweise die von Aktien von Banken. Goldanlagen gelten deshalb als Versicherung und nicht als Spekulationsobjekt.

Kein privater Anleger sollte mehr als fünf Prozent seines Depotwertes über das Edelmetall stellen, raten Experten.

Über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren winken Gewinnspannen von zwei bis drei, sehr selten vier Prozent. Allerdings bewegen sich die möglichen Verluste praktisch auf dem gleichen Level und sind damit sehr klein.


Quellen