08:20
[dpa-AFX]

Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts eines überschaubaren Terminkalenders dürfte der deutsche Aktienmarkt am Pfingstmontag kaum verändert starten. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr bei 7.076 Punkten und damit 0,10 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Freitag. Feiertagsbedingt stehen keine wichtigen Termine aus Deutschland auf dem Programm. Auch aus den USA sind zum Wochenauftakt keine relevanten Konjunkturdaten zu erwarten.

"Wir rechnen mit einem wenig veränderten Start in Europa", sagte Händler Terry Pratt von IG Markets. Es sei jedoch abzuwarten, ob der Markt damit in der Lage sei, eine Konsolidierung einzuleiten. In Erwartung neuer Konjunkturdaten könnten die Skeptiker seiner Meinung nach noch eine Zeit lang die Oberhand am Markt behalten. Leicht negativ ist indes auch die Vorgabe: Der Future auf den Dow Jones Industrial fiel seit dem Xetra-Handelsschluss am Freitag um 0,11 Prozent und auch in Tokio gab es Verluste. Belastet von einem überraschenden Rückgang bei den heimischen Maschinenbauaufträgen und den Sorgen um die Entwicklung der Weltwirtschaft ging der Nikkei-225-Index rund 0,8 Prozent tiefer aus dem Handel.

AUTOWERTE MIT TOYOTA-AUSBLICK IM FOKUS

Ruhig blieb am Pfingstmontag zunächst auch die Nachrichtenlage bei Einzelwerten. Aktien von deutschen Autobauern wie etwa BMW oder Volkswagen (VW) könnten wegen negativer Branchenvorgaben aus Japan einen Blick wert sein. Der japanische Konkurrent Toyota hatte am Freitag wegen der Folgen der Erdbebenkatastrophe für das laufende Geschäftsjahr einen unerwartet hohen Gewinnrückgang in Aussicht gestellt. Die Papiere büßten daraufhin in Tokio etwas mehr als 2,5 Prozent ein. Einem Händler zufolge lässt dies aber nur wenig Folgerungen auf die Aktien der deutschen Konkurrenten zu. Leicht positiv für Volkswagen empfand er indes aber eine Meldung, wonach die Mitarbeiter in einem brasilianischen Werk einen 37-tägigen Streik beendet haben sollen.

Vorbörsliche Bewegung gab es vor allem bei den Papieren von Henkel , die bei Lang & Schwarz 1,38 Prozent einbüßten. Nach Händlerangaben haben die Analysten von Morgan Stanley das Papier von "Equal-Weight" auf "Underweight" abgestuft.

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