14:56, 08.04.2012
[dpa-AFX]
63.000 Osteuropäer nutzen Freizügigkeit
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Osteuropäer vor einem Jahr hat weniger Zuwanderer angelockt als erwartet. "Infolge der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit sind etwa 63.000 Menschen aus diesen Ländern zusätzlich in Deutschland beschäftigt", sagte Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstag). Experten hatten erwartet, dass bis zu 140.000 Osteuropäer pro Jahr kommen würden. Mit einem Anteil von 67 Prozent stammen die meisten der neuen Arbeitskräfte laut Weise aus Polen. Seit dem 1. Mai 2011 ist der deutsche Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien geöffnet.






