An der Börse geht es hektisch zu. Einsteiger überkommt schnell ein Gefühl der Überforderung.

Schließlich geht es allen Beteiligten nur darum, eine möglichst lukrative Aktienrendite einzustreichen.

Doch wann ist es eigentlich so weit? Und was versteht man unter diesem Begriff genau?

Diese beiden Fragen sollten Privatpersonen, die auf dem Wertpapiermarkt aktiv werden wollen, beantworten können, um kein Schiffbruch zu erleiden.

Was ist eine Aktienrendite? - Eine Definition

Aktienrendite

Tatsächlich gibt es zwei Arten von Aktienrenditen, nämlich:

Im ersten Fall erhält man jedes Jahr pro Aktie einen fixen Betrag ausgezahlt, der eben Dividende genannt wird.

Es handelt sich um eine Gewinnausschüttung, die pro Papier mindestens einen Prozent des Wertes haben sollte, den eine Aktie an diesem Tag kosten würde. Ansonsten fallen die Dividenden für die privaten Kleinanleger praktisch nicht ins Gewicht.

Wesentlich wichtiger ist für sie ohnehin die Rendite über Kursgewinne. Hier gibt es ein Phänomen, dass sich insbesondere bei Einsteigern immer wieder beobachten lässt:

Schlecht laufende Aktien werden zu lange gehalten - sie könnten ja wieder steigen. Gut laufende Aktien werden oft zu früh abgestoßen - sie könnten ja fallen.

  • Emotionen - in der Fachsprache der Wirtschaftswissenschaftler ist vom sogenannten 'Dispositionseffekt' die Rede - müssen ausgeschaltet werden, wenn es an die Börse geht.

Bei Kursgewinnen sind die Wachstumserwartungen des Unternehmens und der Branche insgesamt entscheidend für den richtigen Verkaufszeitpunkt:

Liegt die Aktienrendite bislang unter den entsprechenden Erwartungen, sollte man die Papiere halten. Liegen sie darüber, sollte man die Aktien abstoßen.

Wie erreicht man eine lukrative Aktienrendite?

'Glücksspiel' oder 'Casino' sind gängige Bezeichnungen für das Geschehen an der Börse.

Tatsächlich ist dies für seriöse Anleger falsch: Wer an der Börse Erfolg haben möchte, muss Zeit und Geduld investieren. Das größte Erfolgsgeheimnis auf dem Weg zur ausgezeichneten Aktienrendite sind Informationen, heißt es von erfolgreichen Spekulanten immer wieder.

Einsteiger sollten deshalb erst einmal mit einem Musterdepot üben, wie der Kauf und Verkauf von Wertpapieren eigentlich funktioniert und wo sie schnell gute Informationen finden können.

Zudem gilt auch hier die goldene Regel der Geldanlage: Wer möglichst hohe Renditen einstreichen möchte, muss auch ein extrem hohes Risiko in Kauf nehmen.


Quellen