REITs

Es ist ein Name zum Abgewöhnen: Real Estate Investment Trust Unternehmen oder in der Kurzform REITs sind dennoch sehr wichtig.

Schließlich handelt es sich um eine eigene Asset-Klasse, in der diese Unternehmen versammelt sind, die gerade in Krisenzeiten überaus beliebt sind.

Was bedeutet Real Estate Investment Trust?

Tatsächlich ist die Definition der REITs sehr einfach: Es handelt sich um börsennotierte Unternehmen aus der Immobilienbranche. Sie dienen der Kapitalanlage. REITs sammeln also Kapital, um es in Immobilien zu investieren.

Damit ist das Real Estate Investment Trust Unternehmen allerdings noch nicht fertig beschrieben: Die REITs genießen steuerliche Bevorzugung.

Wie diese genau aussieht, hängt vom jeweiligen Land ab. Bedingung im Gegenzug ist, dass der Großteil der Gewinne an die Aktionäre des jeweiligen REITs ausgeschüttet werden muss.

In Deutschland liegt der entsprechende Wert bei 90 Prozent der Gewinne laut § 13 REITG.

Welche Form kann ein Real Estate Investment Trust Unternehmen haben?

Grundsätzlich unterscheidet man hierfür drei unterschiedliche Varianten:

  • Unternehmen, die Immobilien besitzen und vertreiben (Equity-REIT)
  • Unternehmen, die bei der Finanzierung von Immobilien helfen und über die Zinsen verdienen
  • Eine Mischform aus den ersten beiden Varianten

Wer diese Zeilen liest, könnte einwenden, dass man damit hervorragend auch reine Immobilienfonds beschreiben könnte.

Tatsächlich ist dies nicht ganz falsch: Der wesentliche Unterschied ist tatsächlich die gesetzliche Vorschrift der Mindestausschüttung, die es für reine Fonds nicht gibt.