Immer wieder fragen die Menschen, die neu an der Börse sind, was denn eigentlich der Nennwert einer Aktie sei.

Schließlich unterscheide sich jener grundlegend von der Summe, für die sie das Papier kaufen können oder schon erworben haben.

Gleiches gelte logischerweise auch für den Fall, dass sie jenes wieder veräußern möchten. Vereinfacht gesagt ist der Nennwert das Fundament einer jeden Aktie.

Was ist der Nennwert einer Aktie genau?

Nennwert einer Aktie

Dieser Wert zeigt an, welchen Anteil am Grundkapital des ausgebenden Unternehmens man durch das Wertpapier erwirbt. Als Erinnerung: Aktien sind in erster Linie Anteilsscheine an Firmen.

In der Folge müssen sie auch Auskunft darüber geben, wie hoch der jeweilige Anteil des Scheins ist - eben dies sagt der Nennwert aus. Die minimale Summe, die er laut Gesetz betragen darf, beträgt ein Euro.

  • Ein Unternehmen hat ein Grundkapital von 100.000 Euro. Es sind 10.000 gleichartige Aktien (ist faktisch niemals der Fall, wurde aber so für die Einfachheit des Beispiels gewählt) im Umlauf.

Jede Aktie kommt so auf einen entsprechenden Wert von zehn Euro. Das tatsächliche Handelsgeschehen ist dabei ohne jede Bedeutung. Das Wertpapier könnte an der Börse zeitgleich auch einen Cent oder 1000 Euro pro Stück wert sein.

Wo findet man den Nennwert einer Aktie?

Die entsprechende Angabe ist auf den Mantel des Wertpapiers aufgedruckt.

Wenn das Unternehmen beschließt, das Grundkapital zu verändern und beispielsweise zu erhöhen, muss es den Mantel eigenständig austauschen.