Wer eine Lebensversicherung bzw. eine Kapitallebensversicherung abschließt, wünscht sich in der Regel aus zwei Gründen eine lukrative Rendite.

Zum einen sollen die Hinterbliebenen natürlich so gut wie möglich von der Geldanlage profitieren, falls es zum Leistungsfall kommt.

Zum anderen wird die Police oft zumindest anteilig als Rente im Alter ausgezahlt. Je höher die Gewinnspanne ist, desto besser kann man später leben. Wie stellt man dies aber sicher?

Das Geheimnis lautet: Recherchearbeit ist unerlässlich.

Wie wird die Rendite bei einer Lebensversicherung bestimmt?

Lebensversicherung

Die Gewinnspanne ist das, was die Bank bzw. der Versicherer als effektiven Zinssatz bezahlt.

Hierbei gilt, dass man sicher sein muss, dass wirkliche alle Gebühren und Entgelte, welche für die Police fällig werden, abgezogen sind.

Welche Rendite darf man bei einer Lebensversicherung erwarten?

Die Antwort auf diese nur zu verständliche Frage hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Es kommt dabei auf folgende Punkte an:

  • Höhe des monatlichen Beitrags
  • Länge der Versicherungslaufzeit
  • Höhe des Steuersatzes (mit Kirchensteuer oder ohne)
  • Gibt es einen garantierten Mindestauszahlungsbetrag?

Grundsätzlich liegt der Garantiezins ab Januar 2015 noch bei 1,25 Prozent. Bis dahin befindet er sich bei etwa 1,75 Prozent im Durchschnitt.

Wie kann man die Rendite bei der Lebensversicherung verbessern?

Die Tatsache, dass der Garantiezins gesenkt wird, ist, so paradox es klingen mag, eine gute Nachricht für Renditejäger. Diese werden nämlich zusätzlich an den Überschüssen des Versicherers beteiligt.

Dabei gilt die goldene Regel: Je niedriger die Garantie ist, desto höher fällt die Beteiligung aus. Allerdings steigt auch das Risiko.

Erwarten darf man bei der Lebensversicherung eine Rendite von uinsgesamt etwa drei bis vier Prozent, ohne dass man zu viel Risiko eingeht.

Allerdings ist der Wert eben nicht stabil, da die Zahlung von den Überschussbeteiligungen abhängt, die erst einmal erwirtschaftet werden müssen.


Quellen