Wer einmal die Börsennachrichten gesehen hat oder sich intensiv mit Zeitung, die auf das Geschehen an den Finanzmärkten spezialisiert ist, beschäftigte, kennt den Begriff: Anleihen Neuemission.

Doch was bedeutet dies eigentlich und welche Relevanz hat der Vorgang für interessierte Personen, die kaufen möchten?

Was ist eine Anleihen Neuemission?

Wenn sich ein Unternehmen oder ein Staat dafür entscheidet, Anleihen eines bestimmten Typs zum ersten Mal auszugeben, bezeichnet man dieses Vorgang als Neuemission.

Entscheidendes Kriterium ist, dass das Papier zuvor nicht dem breiten Publikum zugänglich gewesen ist.

Was passiert bei einer Anleihen Neuemission?

Der Emittent (also das Unternehmen oder Staat, der die Anleihe ausgibt) muss ankündigen, dass ein neues Papier herauskommt.

Einfache Anleger werden die entsprechenden Hinweise am schnellsten in Fachpublikationen wie dem 'Wallstreet Journal' (auch online) finden.

Zum Ausgabetage beginnt die Zeichnung. Dies bedeutet, Interessenten kaufen die Anleihen. Beim Staat wird über das Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage bei der Neuemission der konkrete Zinssatz festgelegt.

Bei Unternehmensanleihen ist dieser bekannt. Die Zeichnung dauert an, bis entweder alle Anleihen vergeben sind oder alle Interessenten gekauft haben. Der Prozess der Zeichnung lässt sich über einen Broker oder eine Bank erledigen.

Warum sind Anleihen Neuemission für private Käufer von Interesse?

Immer wieder legen Unternehmen Anleihen auf, um zu expandieren. Sie sind finanziell gesund und benötigen das frische Kapital dafür, um neue Marktanteile zu erobern.

Wirtschaftlich bietet sich hier für die Anleger eine große Chance, da Sicherheit und eine gute Rendite zusammenfließen.