Festverzinsliche Wertpapiere

Wer auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage ist - und dies trifft auf die große Mehrheit aller privaten Sparer zu - entscheidet sich für festverzinsliche Wertpapiere.

So wirbt beispielsweise die Sparkasse, dass man mit diesen 'ruhig schlafen' könne.

Dies ist jedoch nicht für alle entsprechenden Papiere richtig. Vor allem dann, wenn das Wort Anleihen auftaucht, heißt es, vorsichtig zu sein.

Was sind festverzinsliche Wertpapiere? - Eine Definition

Streng genommen sind festverzinsliche Wertpapiere immer Anleihen. Das bekannteste Beispiel für jene kommt jedoch ohne dieses Wort aus: Festgeld.

Die Person, welche die Mittel zur Verfügung stellt, erhält die Garantie, sein Geld mit einem klar definierten Zinssatz wieder zurückzuerhalten. Bei Banken und dem Festgeld ist eine entsprechende Geldanlage bis zu einem Wert von 100.000 Euro abgesichert.

Ist das Geldhaus Mitglied im Bundesverband deutscher Banken, beträgt die Absicherung sogar bis zu 250.000 Euro pro Sparer.

Wann sind festverzinsliche Wertpapiere nicht sicher?

Festverzinsliche Papiere sind aber nicht nur Festgeld, sondern Anleihen aller Art, bei dem ein fester Zinssatz ausgehandelt wurde. Die Mehrzahl von Unternehmensanleihen erfüllt dieses Kriterium. Hier gibt es aber häufig keine oder nur eine sehr geringe Sicherung.

Ein Tipp: Wer sein Geld auf diese Art und Weise verleiht, muss deshalb sicherstellen, wem das Geld schlussendlich zufließt. Oft handeln die Banken mit Unternehmensanleihen, häufig übernehmen auch Fonds diese Aufgabe.

Dadurch entsteht allerdings zu keiner Zeit eine Haftung - ganz im Gegenteil. Die Vermittlertätigkeit will bezahlt werden und löst noch weitere Kosten und damit im schlimmsten Fall weitere Verluste aus.